Anders als andere Stimmgruppen haben es die Tenöre gar nicht nötig, ihre zahlreichen Vorzüge ins rechte Licht zu rücken. Aber einige Dinge sollten (insbesondere zum Erhalt der chorinternen Eintracht) mal festgehalten werden: Niemand versteht es besser, Extravaganz, Glanz und Charme in den tristen Probenalltag zu zaubern. Wir sind der Lichtblick, der zarte Hoffnungsstrahl am Ende des Tunnels, der aus langweiligen Harmonien und einfallslosen Partituren hinausführt.

In unserer Bescheidenheit sind wir uns auch nicht zu schade, unsere einzige Schwäche zu benennen: Wir können nicht jeden dummen Rhythmus mitmachen! Müssen wir auch nicht, wir sind Tenöre.

Und wem das nicht reicht, dem sei gesagt: Ob harmoniebestimmende Terzen oder dissonante Septimen, wir sind immer gut. Was angesichts quietschender Sopräne oder brummender Bässe nicht immer leicht ist. Unser hartes Schicksal können ja nicht mal unsere Mittelstimmenkolleginnen aus dem Alt nachempfinden. Denn während diese indifferent vor sich hin grummeln, leben Tenöre ständig am obersten Limit der Tonerzeugung.

Und mal ein Tipp an die Chorleitung: wir sind durchaus Multi-tasking-fähig, wir können quatschen und zuhören gleichzeitig. Das ist nicht unaufmerksam, sondern zeiteffektiv, quasi die höchste zu erreichende Informationsdichte.

Glasklar, voller Gefühl und immer einen Tick zu spät. Was wäre Solala! nur ohne uns. Und immer dran denken: Tenor ist mehr als eine Stimmgruppe, Tenor ist ein Lebensgefühl.

Unsere Heldentenöre:

Marcus, Jens, Steven

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